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Willkommen in Zwiesel

Glas-Tradition hat Zwiesel über Bayern hinaus weltberühmt gemacht  Früher wurden europäische Fürstenhäuser mit Glas beliefert – bis heute lebt die Glasproduktion „Fein Glas und gut Holz sind Zwiesels Stolz“, dieses alte Sprichwort drückt aus, worauf sich die Menschen des Bayerischen Waldes seit dem 15. Jahrhundert lange verlassen konnten: Auf den Wald und die damit erst möglich gewordene Glasproduktion. Auch wenn heute längst viele weitere Wirtschaftszweige hinzugekommen sind, so bleiben doch Holz und Glas immer noch fest mit Zwiesel und der Region verbunden. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Zwiesel, das seit vielen Jahrhunderten durch die Produktion von feinstem Glas hohes Ansehen genießt, ist dieser Tradition bis heute verpflichtet. Denn dieser facettenreiche und schwierig zu bearbeitende, aber immer wieder faszinierende Werkstoff hat die Glasstadt und die gesamte Region nachhaltig geprägt und beeinflusst sie bis heute.   Heutzutage finden regelmäßig die "Zwieseler Glastage" und im Wechsel dazu der "Zwieseler Kölbl" statt, die mit Glasausstellungen und Messen das Thema Glas gebührend würdigen. In der "Glasnacht" Mitte August feiert die ganze Stadt und auch die "1. Deutsche Glasstraße" die sich durch den Bayerischen Wald schlängelt, führt durch Zwiesel. Es gibt sogar eine Glaskönigin und man trifft auf Glas in vielen Facetten an so ziemlich jeder Ecke Zwiesels.  Und aus allem spricht die Liebe zu dem, was auch „Gold des Bayerischen Waldes“ genannt wird: GLAS!

Skulp-Tour

Skulp-Tour

In Zwiesel wurde am 25. Mai 2007 die höchste Kristallglas Pyramide der Welt feierlich eingeweiht. Das Rekord-Bauwerk der Zwiesel Kristallglas AG besteht aus 93.665 Tritan®-Kristallgläsern der Weinkelch-Serie „Neckar“ und ist mittlerweile eines der Wahrzeichen der Glasstadt Zwiesel. Mit der Errichtung dieses spektakulären Bauwerks dokumentiert die Zwiesel Kristallglas AG auf eindrucksvolle Weise ihre Innovationskraft und Leistungsfähigkeit sowie die enge Verbundenheit zur Stadt Zwiesel, der Region und letztlich zum Standort Deutschland. Das vierseitige Bauwerk besteht aus 65 Ebenen und erreicht eine Gesamthöhe von 8,06 m – auch das ist Rekord!

Die Unterirdischen Gänge – eine Zwieseler Besonderheit

Die Unterirdischen Gänge – eine Zwieseler Besonderheit

Es waren die Kriege, marodierende Banden und andere feindselige Horden, die es früher notwendig machten, dass die Zwieseler in einem ausgeklügelten System unterirdischer Gänge Zuflucht suchen mussten. Dieses Gangsystem sicherte mit Fluchtwegen, Verstecken und Vorratskammern das Überleben in Zeiten von Bedrängnis und Not. Die Fluchtkeller sind somit auch ein wichtiges Zeugnis für die Stadtgeschichte Zwiesels und verdeutlichen anschaulich die existenzielle Bedrohung, der die Stadt Jahrhunderte lang ausgesetzt war. Erstmals angelegt wurden die Gänge wahrscheinlich im Spätmittelalter, in den folgenden Jahrhunderten wurden sie Zug um Zug weiter ausgebaut. War das ausgedehnte Gangsystem im 18. Jahrhundert noch fast völlig intakt, wurden große Teile durch die insbesondere nach dem 2. Weltkrieg einsetzende Bautätigkeit verfüllt und zerstört.

Emmaus-Gang – Der Ostermontag ist der kirchlichen Tradition gewidmet

Emmaus-Gang – Der Ostermontag ist der kirchlichen Tradition gewidmet

Seit vielen Jahren organisiert der Verein zur Erhaltung der „Glasmacherkapelle Theresienthal“ - jeweils am Ostermontag - einen Emmaus-Gang in die erwachende Natur. Er steht – wie sollte es in Zwiesel anders sein - im Zeichen des Glases. Jedes Jahr beteiligten sich mehrere hundert Gläubige an diesem schönen alten Brauch. Schon vor über 100 Jahren gingen die Theresienthaler Glasmacher nach altem Brauch am Ostermontag Emmaus. Ihr Ziel war damals jedoch nicht eine Kapelle, sondern ein Wirtshaus in dem ein fröhlichen Umtrunk stattgefunden hat.

 
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